SVE-Banner

Am  01.  03.  2020  starteten  13  Mitglieder  der  Sparte  „aktiv  am  Sonntag“  mit  dem Ortsheimatpfleger Eike Bock zu einer Exkursion in das Bereler Ries.

Wir trafen uns am Parkplatz Brockenblick, wo uns Herr Bock die noch sichtbaren Reste der alten  Wölbäcker  erklärte.  Diese  Äcker  waren  bis  1860  noch  Felder,  ca  8m  breit.  Die  Erde wurde  in  der  Mitte  des  Ackers  zusammengepflügt,  dadurch  wuchsen  die  Pflanzen  in trockenen Jahren auf der Wölbung und in feuchten Jahren in den Furchen besonders gut. Im Zuge der Waldbegradigung wurden diese Felder wieder Wald.

Jetzt  führte  uns  der  Weg  zur  tiefen  Kuhle,  die  um  1350  der  Steinbruch  des  Hildesheimer Bischoffs war. Einige von uns konnten sich noch gut erinnern, dort als Kinder mit Fahrrad oder Schlitten unterwegs gewesen zu sein.

Herr Bock erklärte uns den alten Deiweg, der von Westen nach Osten verläuft und vor 800 die Autobahn der Vorzeit war.

In Richtung Klein Himstedt ging es am Waldrand weiter zur Gerichtsstätte. Leider ist nicht mehr  viel  davon  zu  erkennen,  aber  bis  1521  war  es  die  Gerichtsstätte  der  Hildesheimer Bischöfe.

Auch für die Hellemanns Kuhle braucht es ein bisschen Fantasie. Die alten Bereler erzählen, in  der  Grube  habe  der  Raubritter  Helmhold  seine  Beute  gelagert  und  von  dort  aus  seine Raubzüge in die Umgebung gestartet. Er soll von 1659 – 1689 auf dem jetzigen Hof Bünger gelebt haben und wurde später zum Tode verurteilt.

Zum  Abschluss  der  Exkursion  führte  uns  Eike  Bock  zu  den  Hügelgräbern.  Sie  werden  der jüngeren Bronzezeit zugeschrieben. Es gibt 3 größere und 6 kleinere Gräber, die noch gut zu erkennen sind.

Wir erfuhren auch viel über die Waldnutzung z. B. dass er unter Napoleon fast vollständig abgesägt  wurde  und  ca.  10  Jahre  neu  aufgeforstet  werden  musste.  Vor  1540  wurde  die Waldnutzung  den  Feuerstellen  im  Dorf  zugeordnet.  Das  Bereler  Ries  ist  heute  als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und für seinen wertvollen Eichenbestand bekannt.

Nach interessanten 2 Stunden verabschiedeten wir uns von Herrn Bock und wanderten in das benachbarte Dorf Groß Himstedt, wo uns ein leckeres Mittagessen erwartete.

 

 

Am Sonntag, den 5. Mai 2019, waren 9 Aktive unserer Gruppe (und zwei Hunde) unterwegs in Goslar. Treffpunkt war der Parkplatz an der Alten Rodelbahn in Goslar.  Von dort führte uns ein Rundwanderweg um und auf den Steinberg. Um kurz nach 12:00 Uhr trafen wir  in der Steinberg Alm ein. Dort war im Obergeschoss ein Tisch mit einem herrlichen Ausblick für uns reserviert. Nach der Stärkung ging es über die Wiese wieder zurück zum Parkplatz. Es war eine gemütliche 6 km Wanderung bei gutem Wanderwetter und mit einem herrlichen Blick auf die Altstadt von Goslar.

 

Wanderung quer durch den Salzgitter-Höhenzug mit anschließender Einkehr im Schützenhaus in Gebhardshagen.Auf dem Foto wird  die Gruppe während der Wanderung vor dem Steinbruch in Gebhardshagen (Unterer Muschelkalk) gezeigt.

 

 

Ein Bericht der "Aktiv am Sonntag"-Gruppe über ihre Wanderung in Lichtenberg.

Der Wandertag der Laufsparte des SVE Burgdorf, sei vielen Jahren ein Klassiker, war auch diesmal wieder ganz anders als im letzten Jahr. Das Wetter war anders, nämlich sehr schön und die herbstliche Laubfärbung viel bunter als im Vorjahr. Fast 30 Wanderer pendelten zwischen dem Sportheim und der Verpflegungsstation im Luttrumer Wald. Eine schöne Veranstaltung ging bei leckerer Erbsensuppe in voller Eintracht im Sportheim in Burgdorf zu Ende.

 

Toogle Right